Was ist die Existenzgründerförderung oder Existenzgründungsförderung?

Das Arbeitsamt leistet den wichtigsten Gründungszuschuss beim Schritt in die Selbstständigkeit. Der Gründer bekommt für ein halbes Jahr während der Unternehmensgründung die privaten Kosten erstattet. Damit wird ihm eine gehörige Last von den Schultern genommen, ohne die es viele Jungunternehmer wohl nicht geschafft hätten ihr Ziel von der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Gerade zu Beginn ist der Umsatz oft nicht hoch genug, sich selbst ein Gehalt auszuzahlen. Oft reicht der Umsatz gerade einmal, um die Firmenkosten decken zu können. Den Zuschuss bekommt allerdings nicht jeder. Es handelt sich heute dabei um eine so bezeichnete Ermessens-Entscheidung von dem Arbeitsamt.

Wer bekommt die Existenzgründerförderung oder Existenzgründungsförderung?

Früher bestand auf den Gründungszuschuss ein Rechtsanspruch, der heute nicht mehr gültig ist. Der jeweilige Sachbearbeiter kann in seinem Ermessen entscheiden, ob er den Zuschuss bewilligt oder ablehnt. Eine gute Vorbereitung kann hier von Nutzen sein. Ein gründlich erstellter Businessplan kann oftmals helfen. In vielen Fällen wird den Gründern versucht, ihr Vorhaben auszureden. Viele stellen daraufhin gar keinen Antrag, weil ihnen die Aussage, dass die Chancen schlecht stehen die Förderung zu bekommen, den Mut genommen hat. Die Einführung des Gründerzuschusses war, um Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, durch eine Existenzgründung ihre Arbeitslosigkeit zu beenden. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld muss dafür aber vorliegen. Die Arbeitslosen werden mit dem Gründungszuschuss gefördert, um aus der Arbeitslosengeldberechnung rauszufallen. Allerdings muss das Gründungskonzept samt seiner Tragfähigkeit nachgewiesen werden.

Was ist die Existenzgründerförderung oder Existenzgründungsförderung?

Existenzgründer bekommen mehr Hilfe, als sie vielleicht wissen oder vermuten würden. Eine Existenzgründerförderung oder Existenzgründungsförderung wird von vielen staatlichen und privaten Stellen bewilligt. Dabei erfolgt eine große Teilung in drei Bereiche. Zum einen wird der Lebensunterhalt gefördert, zum anderen gibt es für Beratung und Coaching Zuschüsse, während der dritte Bereich den größten darstellt. Hier geht es um die finanzielle Förderung in Form von Krediten, Darlehen, Bürgschaften und noch vielen weiteren. Dabei gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die beim Schritt in die Selbstständigkeit helfen.

Wo bekommt man die Existenzgründerförderung oder Existenzgründungsförderung?

Ein wichtiger staatlicher Förderer für Unternehmensgründer ist das Arbeitsamt. Mit der Gründung des Geschäfts und der Deckung der Betriebskosten ist es nicht getan, von irgendetwas muss man ja schließlich auch leben. Die Miete und Lebensmittel bezahlen sich nicht von selbst. Das Arbeitsamt übernimmt in der Zeit des Aufbaus für mehrere Monate die privaten Kosten. Die finanziellen Mittel sind der wichtigste Punkt. Dabei kommen Jungunternehmer nicht an der Bank vorbei. Der direkte Weg sollte zur Hausbank gehen, die entweder eigenfinanziert oder Förderungen vorschlägt. Um sein Unternehmen erfolgreich aufzubauen, ist es fast immer unerlässlich, einen Experten hinzuzuziehen. Auch für den weiteren Erfolg ist die begleitende Betreuung durch den Coach wichtig. Der Staat bezuschusst das Coaching aus diesem Grund.

Selbstständig machen ohne Eigenkapital klappt doch nie!

Selbstständige verdienen sich doch eine goldene Nase! Das ist zumindest die Meinung von vielen. Dass dazu aber wesentlich mehr gehört, sehen sie oft nicht. Dass ein Unternehmer im Normalfall wesentlich mehr leisten muss, oft kein Wochenende oder Feiertag hat und oft auch der Erste morgens in der Firma ist und auch der Letzte am Abend, der geht. Das eigene Unternehmen muss wirklich gut durchdacht werden, damit es erfolgreich sein kann. Es gilt sich viele Gedanken zu machen, auch was im Fall von Urlaub oder bei Krankheit ist. Denn das heißt fast immer Verdienstausfall. Natürlich hat die Selbstständigkeit ihre Vorteile, aber sie hat auch genauso viele Nachteile. Die erste Frage, die bei dem Gedanken der Unternehmensgründung kommt, ist, woher das Geld nehmen. Um die Geschäftsidee zu realisieren, muss es nicht immer die klassische Kapitalbeschaffung sein.

Kann man sich Selbstständig machen ohne Eigenkapital?

Eigenkapital wird für die Gründung der Selbstständigkeit benötigt, daran gibt es nichts zu rütteln. Es kommt dann auch wieder darauf an, welche Art des eigenen Unternehmens es sein soll, denn danach kann sich die Höhe des benötigten Kapitals richten. Das Eigenkapital kann beispielsweise über die KfW-StartGeld oder Bürgschaften beschafft werden. Vielleicht wäre auch ein Franchising oder ein Nachrangdarlehen eine Möglichkeit. Und dann gäbe es immer noch die Varianten von Beteiligung am Besitz und Crowdfunding. Einfache Überlegungen im Vorfeld können ebenso schon für Einsparungen sorgen. Muss es wirklich eine GmbH sein oder reicht nicht auch eine GbR, könnte eine der Fragen lauten. Vielleicht geht ja auch das Home-Office statt einem angemieteten Büro. Sind Maschinen oder Personal von Nöten oder gibt es dazu Alternativen? Wird hier gründlich geplant und reiflich überlegt, kann die Selbstständigkeit durch diese Einsparungen oft auch ohne Eigenkapital starten.

Was ist das Existenzgründungsdarlehen oder Existenzgründerdarlehen?

Das Existenzgründungsdarlehen oder Existenzgründerdarlehen ist eigentlich nur ein Synonym für den Existenzgründungskredit. Der wird in aller Regel von Banken und Sparkassen vermittelt, denn der Kreditnehmer kann ihn bei der KfW Bank nicht selbst beantragen. Bei dem Kredit handelt es sich um jegliche Form eines Fremdkapitals, das zur Gründung oder Festigung eines Unternehmens verwendet wird. Es dient der Finanzierung in den ersten drei Jahren. Am einfachsten ist die Finanzierung bei der eigenen Hausbank. Fördermittel oder Mikrofinanzierungen sowie Ausfallbürgschaften können dabei berücksichtigt werden. Auch das so bezeichnete Venture Kapital und auch Privatdarlehen müssen mit in Betracht gezogen werden.

Das Existenzgründungsdarlehen oder Existenzgründerdarlehen nur mit gutem Konzept!

Kein Institut wird das Risiko eingehen und einem Existenzgründer Geld bewilligen, wenn dieser nicht ein durchdachtes und schlüssiges Konzept vorlegt. In aller Regel erfolgt das über den Businessplan. In ihm muss das Gründungsvorhaben gründlich dargestellt sein. Dazu müssen unbedingt das Marketingkonzept und ein detaillierter Finanzierungsplan mit enthalten sein. Erster Anlaufpunkt sollte immer die Hausbank sein. Wenn sie das Vorhaben nicht aus eigenen Mitteln finanziert, wird der Vorschlag kommen, Fördermittel zu beantragen. Diese können beispielsweise über den Bund beantragt werden. Die Hausbank ist als Partner für die Beantragung erforderlich. Öffentliche Mittel bieten den Vorteil langer Laufzeiten, geringer Zinsen und tilgungsfreier Phasen.

Nebenberuflich Selbstständig, private Krankenversicherung möglich?

Viele machen sich zuerst einmal nebenberuflich selbstständig, um noch die Sicherheit des Gehalts aus der Festanstellung zu haben, falls es mit der Unternehmensgründung nicht so gut läuft. Der Gründer muss dabei viele Dinge bedenken, wie Steuern, Gewerbeanmeldung und auch ob er seinen Arbeitgeber informieren muss. Für die Gründung sollte neben den ganzen Überlegungen ein Businessplan erstellt werden, in dem Vor- und Nachteile abgewogen werden. Dieser ist besonders wichtig und muss gründlich erstellt werden. Viele Unternehmer scheitern in den ersten drei bis fünf Jahren aus verschiedenen Gründen, aber ein häufiger Punkt ist die falsche Planung. Nicht minder wichtig ist es, sich Informationen über ein gefördertes Gründercoaching zu holen.

Wenn ich Nebenberuflich Selbstständig bin, welche Krankenversicherung?

Welche Krankenkasse ist überhaupt für nebenberuflich Selbstständige zuständig? Wer sich nebenbei als Gründer betätigt, der befindet sich zur anderen Hälfte noch im Angestelltenverhältnis. Damit ist er ganz normal gesetzlich pflichtversichert. Erst wenn die Einnahmen aus der Selbstständigkeit das Gehalt aus der Festanstellung übersteigen und der Nebenberuf eine Vollzeitstelle wird, kann der Unternehmer entscheiden, ob gesetzliche oder private Krankenkasse. Bereits bei der Gründung des Unternehmens muss die Krankenkasse aber informiert werden, da für den Beitrag die Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit mit eingerechnet werden. Andernfalls kann die Kasse im Nachhinein Forderungen stellen. Das Gleiche gilt auch für Studenten. Und ob die Gründung nebenbei oder in Vollzeit ist, macht bei der Steuer übrigens keinen Unterschied, wobei hier auf die Kleinunternehmerregelung geachtet werden muss.

Die Krankenversicherungspflicht besteht für Selbstständige

Auch Selbstständige müssen krankenversichert sein, egal ob in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenkasse. Wie sie sich versichern, ist eigentlich ihre Sache, doch sollten sie sich genau informieren zu welcher Krankenkasse sie gehen und welche Leistungen sie in Anspruch nehmen möchten. Ebenso ob sie eine Verdienstausfallversicherung möchten, die die Kosten enorm in die Höhe treibt. Die Versicherungspflicht besteht in Deutschland seit dem Jahr 2007 für alle. Personen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht pflichtversichert sind und auch keine andere Versicherung haben, sind ebenso versicherungspflichtig. Beispielsweise Angestellte, die mit ihrem Einkommen oberhalb Bemessungsgrenze liegen.

Wenn schon eine Krankenversicherungspflicht für Selbstständige besteht, welche Krankenkasse?

Für Selbstständige ist ein Vergleich der Krankenkassen unerlässlich. Es kann sein, dass sie freiwillig versichert bei der gesetzlichen Krankenkasse weniger Leistungen bekommen als in einer privaten Krankenkasse, dafür aber über das doppelte an Beitrag zahlen. Die Höhe des Beitrags ist ein wichtiges Kriterium, da ihn der Unternehmer komplett selbst tragen muss. Durch einen Selbstbehalt kann der Beitrag niedriger ausfallen. Der Krankenkassenbeitrag ist aber nicht alleine entscheidend. Bei den privaten Krankenversicherungen gilt es die Leistungen genau zu vergleichen, da diese oft sehr stark variieren. Auch über eine Rückdeckung zur Krankenversicherung sollte gründlich nachgedacht werden. Für Selbstständige besteht nicht die Möglichkeit der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Wer sich nicht sicher ist, welche Krankenkasse die beste für ihn ist, der sollte die Beratung eines unabhängigen Versicherungsberaters in Anspruch nehmen.

Scheinselbstständig/Scheinselbständig – wann wird der Vorwurf erhoben?

Wer sich selbstständig macht oder ein Unternehmen gründet, muss dem Vorwurf der Scheinselbstständig/Scheinselbständig entgehen, da er sonst ernsthafte Schwierigkeiten bekommen kann. Eine Scheinselbständigkeit ist immer dann gegeben, wenn eine erwerbstätige Person sich als selbständiger Unternehmer ausgibt, in Wirklichkeit aber der Tätigkeit nach ein Arbeitnehmer ist. Das Arbeitsverhältnis wird in dem Fall verschleiert und die Tätigkeit so deklariert, dass ein selbständiger Auftragnehmer sie ausführt. Abgaben, Restriktionen und Formalien sollen damit umgangen werden, die das Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht nach sich ziehen. Besonders bei freien Mitarbeitern und Subunternehmern wird das relevant. Sozialversicherungsrechtliche und steuerliche Pflichten werden mit einer Scheinselbständigkeit nicht erfüllt, was nach § 1 Abs. 2 SchwarzArbG Schwarzarbeit darstellt.

Wann ist jemand Scheinselbstständig/Scheinselbständig?

Ist der Auftragnehmer in die Organisation des Auftraggebers eingegliedert oder führt er die Tätigkeit nach Weisungen eines Auftraggebers aus, wird ein konkreter Verdacht vermutet. Die Gestaltung der Arbeitszeit und die Möglichkeit vereinbarte Leistung durch Dritte erbringen lassen zu können sind weitere wichtige Kriterien. Bis zur Gesetzesnovelle des Sozialgesetzbuches galt die Vermutung der Scheinselbständigkeit nach § 7 Abs. 4 SGB IV, bei der Erfüllung von mindestens drei von fünf Kriterien. Hat der Auftragnehmer im Wesentlichen und auf Dauer für den Auftraggeber gearbeitet? Das wären rund fünf Sechstel seines Umsatzes. Beschäftigt der Selbständige keine sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter? Verrichten nicht selbstständige Arbeitnehmer im Auftrag des Auftraggebers regelmäßig entsprechende Tätigkeiten? Sind beim Selbständigen keine unternehmertypischen Merkmale erkennbar? Ist die Tätigkeit die Gleiche, die im Vorfeld in einem Beschäftigungsverhältnis für denselben Auftraggeber ausgeführt wurde?

Für wen gibt es die Existenzgründungshilfe/Existenzgründerhilfe?

Wer sich eine eigene Existenz aufbauen möchte mit einer Selbstständigkeit oder einem Unternehmen, der braucht in den meisten Fällen Geld dafür und oft nicht einmal wenig. Die Existenzgründungshilfe/Existenzgründerhilfe stellt sich mit vielen Möglichkeiten dar. Die Hilfe für einen Existenzgründer kann in Form von Krediten oder Zuschüssen erfolgen, wie beispielsweise der Gründungszuschuss. Arbeitslose, die Arbeitslosengeld 1 beziehen, können ihn beantragen, wenn sie im Haupterwerb eine Unternehmensgründung aufnehmen. Das Geld, das über eine Dauer von bis zu 15 Monaten bezogen werden kann, soll die eigenen Lebenshaltungskosten und die Sozialversicherungen abdecken. Die Agentur für Arbeit kann dazu genaue Auskunft erteilen und dem Existenzgründer beratend zur Seite stehen.

Welche Existenzgründungshilfe/Existenzgründerhilfe gibt es noch?

Die Modelle für die Existenzgründungshilfe/Existenzgründerhilfe sind verschieden, und die Fördermöglichkeiten ebenso. Ein Fördermittelcheck kann Klarheit bringen, welche Existenzgründungshilfe für einen selbst die richtige ist. Oft tauchen bei der Fördermittelbeantragung für eine Existenzgründungshilfe zahlreiche Fragen auf. Hier kann ein Unternehmensberater gute Hilfestellung leisten. Er kann nicht nur die passende Existenzgründungshilfe heraussuchen, sondern auch gleich bei der Beantragung helfen. Ein externer Berater kann ebenso größtenteils bezuschusst werden, da er auch eine Form Existenzgründungshilfe darstellt. Ein Existenzgründungsseminar kann ebenso eine gute Hilfe sein. Dabei lassen sich Fragen zu Marketing, Steuern, Versicherungen, Recht und betriebswirtschaftlichen Themen klären. Die Seminare werden in verschiedenen Städten von unterschiedlichen Instituten angeboten.

Einfach einen Existenzgründerkredit/Existenzgründungskredit beantragen?

Sich selbstständig machen und der eigene Chef sein, ist ein Traum von vielen. Je nachdem mit was sich jemand selbstständig machen möchte, wird mehr oder weniger Kapital benötigt. Dabei sollte aber im Vorfeld ganz klar überlegt werden, was für die Gründung alles nötig ist, oder wo eventuell Kosten eingespart werden können. Wenn kein Eigenkapital vorliegt, gibt es immer noch die Möglichkeit anderweitig an das nötige Geld zu kommen. Doch ganz so einfach ist das auch nicht, denn dafür müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Der Existenzgründerkredit oder Existenzgründungskredit wäre eine Möglichkeit den Traum vom eigenen Unternehmen zu erfüllen.

Existenzgründerkredit/Existenzgründungskredit: wie und wo?

Mit dem Existenzgründerkredit oder Existenzgründungskredit soll Existenzgründern geholfen werden durch einen zinsgünstigen Kredit ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wer die Voraussetzungen dafür erfüllen kann, hat auch ganz gute Chancen, den Kredit zu bekommen. Es gibt einige Kreditinstitute, die sich auf die Vergabe von Existenzgründungskrediten spezialisiert haben. Die KfW Mittelstandsbanken sind beispielsweise eine Anlaufstelle für Existenzgründer. Um den Existenzgründungskredit genehmigt zu bekommen, muss ein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegen. Ein professioneller Businessplan oder Geschäftsplan ist die wichtigste Grundlage, um an einen Existenzgründungskredit zu kommen. Bei der Erstellung muss höchste Sorgfalt walten, auch wenn es für Existenzgründer sehr schwer ist, den Plan aufzustellen. Im Internet gibt es viele Vorlagen, die helfen können, letztlich kommt es aber immer auf den Existenzgründer selbst an, ob er sein Vorhaben realistisch einschätzen kann. Planungsmängel, unbezahlte Kundenrechnungen oder eine unzureichende Finanzierung sind die Gründe, warum in den ersten drei bis fünf Jahren die meisten Existenzgründer scheitern. Umso wichtiger ist die gründliche Erstellung des Geschäftsplans.

Steuerfreies Existenzminimum: Was beachten?

Jeder, der eine Firma gründen möchte oder sich selbstständig machen will, macht sich natürlich auch Gedanken über die zu erwartenden Steuerbelastungen oder was ihm bleibt, wenn die Gründung schief geht. Dabei überlegen sich viele, dass es ja eigentlich auch ein steuerfreies Existenzminimum gibt. Doch wie hoch ist das? Und was hängt da eventuell dran bzw. welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden? Und was ist das Existenzminimum überhaupt? Besonders die Diskussionen um den Regelsatz für Hartz IV lenken immer wieder den Blick auf das Existenzminimum und den steuerlichen Freibetrag.

Steuerfreies Existenzminimum: regelmäßige Anpassung

Die Bundesregierung passt den steuerlichen Freibetrag immer wieder an. Grundsätzlich steht der Begriff des Existenzminimums mit der Sicherung des Grundbedarfs, den ein Mensch zum Überleben braucht. Dazu gehören Nahrung, Kleidung und auch eine Wohnung. Je nach Gesellschaft wird die Höhe dieses Wertes angesetzt. Es besteht heute auch die Ansicht, dass neben dem reinen physischen Existenzminimum jeder Mensch am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können muss. Ein steuerfreies Existenzminimum darf nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht geringer ausfallen als das Sozialhilfeniveau. Auf diesen sogenannten Grundfreibetrag fällt die Einkommenssteuer nicht an. Der Existenzminimumbericht wird seit 1995 alle zwei Jahre von der Bundesregierung veröffentlicht. Das steuerfreie Existenzminimum und Berechnungsgrundlagen bilden den Wert für Ernährung, Kleidung, Körperpflege und Dinge des täglichen Bedarfs, Wohnung, Heizkosten und Kranken- und Pflegeversicherung.